Vorstellbalkone | April 2026
Moers
Ja, für den Balkonbau ist in Deutschland meist eine Baugenehmigung erforderlich, insbesondere bei Neubau, Anbau oder statikrelevanten Änderungen. Kleinere Vorstellbalkone können genehmigungsfrei sein, je nach Landesbauordnung und Kommune. Lassen Sie sich von einem Architekten oder der Baubehörde beraten, um Bußgelder zu vermeiden. Die Antragsbearbeitung dauert oft 4–8 Wochen.
Die Kosten für einen Balkonbau liegen zum Beispiel bei einem 6 m² großen Balkon mit Werksteinplatten und einem Balkongeländer mit Baukompaktplatten i.d.R. durchschnittlich bei ca. 10.455 €*. Die Preise sind natürlich abhängig von Größe und Konstruktion bzw. der Bauart. Ob Anbaubalkon, Vorstellbalkon, Nischenbalkon oder ein freitragender Balkon, ob mit Werksteinplatten oder Bangkirai, Balkongeländer mit Baukompaktplatten, Lochblech oder einer modernen Glasfüllung – all das kann die Balkonkosten beeinflussen. Lassen Sie sich von diesem Preis also nicht beeinflussen, denn hier ist bereits fast alles enthalten, was bei anderen Anbietern oft nicht der Fall ist. Ebenso ist darauf zu achten, dass der Hersteller auch alle vorgeschriebenen Normen einhält – sowohl bei der Fertigung als auch bei der Montage. Sie finden im Internet oder bei ChatGPT gewiss Balkonbau-Angebote, die auf den ersten Blick günstiger erscheinen. Oft liegen hier die Unterschiede im Detail oder Material. In unseren Balkonen ist die Entwässerung zum Beispiel meist schon integriert. Unsere Aluminiumbalkone haben gegenüber Holzbalkonen oder Stahlbalkonen eine deutlich höhere Lebenszeit und sind deutlich wartungsarmer, was bedeutet, dass die Pflegekosten fast keinen Aufwand haben – außer sie mal zu reinigen.
* In diesem Richtpreis sind unsere kompletten Leistungen wie Angebotserstellung, Projektbesprechungen, Aufmaß, Erstellung der Werkpläne, Fertigung, Lieferung (max. 90 km ab Ahlen) und Montage, mit Zufahrt zum Objekt, enthalten. Der Preis versteht sich brutto, inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer und gilt vorbehaltlich täglich schwankender Rohstoffpreise.
Erfahren Sie hier mehr über die Kosten im nachträglichen Balkonanbau.
Der Balkonbau dauert insgesamt 2–6 Monate: 1–2 Monate für Planung und Baugenehmigung (je nach Kommune auch 6-12 Monate, gerade in Großstädten), 2–4 Wochen für Produktion und 1–2 Wochen für die Montage. Komplexe Projekte mit Statik Prüfung verlängern sich. Starten Sie frühzeitig, besonders in der Bausaison, um Verzögerungen durch Witterung oder Lieferketten zu vermeiden. Die Aktuelle Lieferzeit bei kleinere Projekten liegt derzeit bei mindestens 16 Wochen. (Sainsonabhängig)
Die passende Balkonart hängt von Statik, Fassade und Platz ab: Vorstellbalkone für einfache Anbauten (4-Stützen, vollständig thermisch entkoppelt), Anbaubalkone für (2-Stützen, Bestandsgebäude) oder freitragende Konstruktionen bei sensibler Bausubstanz (keine Möglichkeit Stützen zu stellen). Lassen Sie einen Statiker prüfen, ob Ihr Haus die Last trägt. Moderne Systeme aus Aluminium sind wartungsarm und vielseitig einsetzbar.
Die Statikprüfung erfolgt durch einen Ingenieur, der Tragfähigkeit, Windlasten, Nutzlast (z. B. 5 kN/m²) und Befestigungspunkte berechnet. Wir liefern eine prüffähige Statik gleich mit!
Moderne Software simuliert Belastungen. Bei Altbauten ist oft ein Baugutachten notwendig. Diese Prüfung ist gesetzlich vorgeschrieben und kostet 500–2.000 €, schützt aber vor Einsturzrisiken.
Für den Balkonbau brauchen Sie Bauantrag, Lageplan, Grundriss, Schnitte, Statikberechnung und ggf. Nachbarzustimmung. Digitale Einreichung via Baugenehmigungsportale spart Zeit. Je nach Bundesland fordern Behörden zusätzlich eine Energieauswirkungsbewertung oder Feuerwehrgutachten. Ein Architekt erstellt die Unterlagen professionell.
Eine Nachbarzustimmung ist nicht immer Pflicht, aber bei Grenzabständen unter 3 m oder Einsicht in den Nachbargrund erforderlich (nach § 906 BGB). Bei WEG-Eigentum stimmt die Eigentümergemeinschaft ab. Klären Sie im Vorfeld, um Streitigkeiten zu vermeiden – ein Mediationsverfahren kann helfen.
Bauvorschriften verlangen Abstandsflächen (meist 3 m zur Grenze), Höhenbeschränkungen und Brandschutz (z. B. feuerhemmende Materialien). Landesbauordnungen (LBO) regeln Details; in Schongebieten gelten strengere Regeln. Prüfen Sie den Bebauungsplan Ihrer Kommune, um Ablehnungen zu verhindern.
Aluminium ist ideal für Balkonbau: leicht, korrosionsbeständig und wartungsarm. Stahl eignet sich für stabile, kostengünstige Lösungen, Beton für massive Konstruktionen. Wählen Sie pulverbeschichtete Oberflächen für Langlebigkeit. Die Materialwahl beeinflusst Statik, Optik und Pflegeaufwand – lassen Sie sich beraten.
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